Kaufnebenkosten nach Bundesland

Kaufnebenkosten in Niedersachsen

Niedersachsen erhebt 5,0 % Grunderwerbsteuer und bietet einen vielfältigen Immobilienmarkt — von der teuren Region Hannover über das wirtschaftsstarke Braunschweig-Wolfsburg bis zu günstigen ländlichen Gebieten im Emsland oder Harz. Die moderaten Nebenkosten machen das Land für Kapitalanleger attraktiv.

5,0 %

Grunderwerbsteuer

2,0 %

Notar & Grundbuch (ca.)

3,57 %

Makler je Seite (üblich)

10,57 %

Gesamte Nebenkosten (ca.)

Grunderwerbsteuer

Niedersachsen erhöhte die Grunderwerbsteuer 2011 von 3,5 % auf 4,5 % und 2014 weiter auf 5,0 %. Seitdem ist der Satz stabil. Die rot-grüne Landesregierung hat keine weiteren Erhöhungen angekündigt.

Notar & Grundbuch

In Niedersachsen sind Notartermine in den meisten Regionen kurzfristig verfügbar (1–3 Wochen). In Hannover kann es etwas länger dauern. Die Gebühren entsprechen dem bundesweiten Standard.

Maklerprovision

Die Maklerprovision beträgt standardmäßig 3,57 % je Seite. In ländlichen Regionen sind Makler oft auch als Immobilienverwalter tätig und bieten Kombinationsleistungen an. In den Großstädten ist die hälftige Teilung seit 2020 Standard.

Für Kapitalanleger

Niedersachsen bietet als Investitionsstandort gute Diversifikation: Hannover für Stabilität, Wolfsburg/Braunschweig für Industrienähe, Göttingen und Oldenburg für Universitätsmärkte, Ostfriesland und das Emsland für Cashflow-Investments mit hoher Rendite.

Tipp für Käufer

In Küstennähe (Ostfriesland, Cuxhaven) beachten Sie den Hochwasserschutz: Prüfen Sie die Deichlinie und Überschwemmungsgebiete. Gebäudeversicherungen gegen Elementarschäden können hier deutlich teurer sein.

Häufige Fragen

Fragen zu Kaufnebenkosten in Niedersachsen

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Niedersachsen?

Die Kaufnebenkosten in Niedersachsen betragen ca. 10,5–12 %: 5,0 % Grunderwerbsteuer, ca. 2,0 % Notar/Grundbuch und 3,57 % Maklerprovision. Ohne Makler ca. 7 %.

Welche Regionen in Niedersachsen bieten gute Mietrenditen?

Die höchsten Bruttomietrenditen finden sich in Städten wie Salzgitter, Wilhelmshaven und Delmenhorst (5–7 %). In Göttingen und Oldenburg liegen die Renditen bei 4–5 % bei gleichzeitig niedrigerem Leerstandsrisiko.

Muss ich bei Küstenimmobilien besondere Versicherungen abschließen?

Ja, eine Elementarschadensversicherung ist in Küstennähe dringend empfohlen und oft von Banken für die Finanzierung verlangt. Die Prämien sind höher als im Landesinneren.

Kaufnebenkosten in anderen Bundesländern