Grunderwerbsteuer nach Bundesland

Grunderwerbsteuer in Bremen

Bremen erhebt 5,0 % Grunderwerbsteuer — damit liegt der Stadtstaat im Mittelfeld der deutschen Bundesländer. Im Vergleich zum Nachbarn Niedersachsen (ebenfalls 5,0 %) gibt es keinen Unterschied.

5,0 %

Aktueller Steuersatz

15.000

Steuer bei 300.000 € Kaufpreis

2 von 5

Position im Bundesvergleich

Entwicklung des Steuersatzes

Die Anhebung erfolgte in zwei Schritten: 2011 von 3,5 % auf 4,5 %, 2014 von 4,5 % auf 5,0 %. Bremen war auf die Mehreinnahmen angewiesen, um die Vorgaben der Schuldenbremse als Haushaltsnotlageland zu erfüllen.

Vergleich mit Nachbarländern

Bremen liegt gleichauf mit Niedersachsen (5,0 %) und unter Hamburg (5,5 %). Der nächste günstige Nachbar ist Bayern, das aber geographisch keine Alternative darstellt. Regional gesehen sind die Unterschiede gering.

Sonderregelungen & Befreiungen

Für Bremerhaven als Exklave gelten dieselben Sätze wie für die Stadt Bremen. Es gibt keine kommunalen Unterschiede innerhalb des Landes Bremen.

Ausblick & Reformdiskussion

Angesichts der Haushaltslage ist eine Senkung unwahrscheinlich. Eine Erhöhung wurde zuletzt jedoch auch nicht diskutiert. Der Satz dürfte mittelfristig bei 5,0 % bleiben.

Häufige Fragen

Fragen zur Grunderwerbsteuer in Bremen

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Bremen?

Die Grunderwerbsteuer in Bremen beträgt 5,0 %. Bei einem Kaufpreis von 300.000 € sind das 15.000 €.

Warum ist Bremen ein Haushaltsnotlageland?

Bremen hat die höchste Pro-Kopf-Verschuldung aller Bundesländer. Die Grunderwerbsteuer ist eine wichtige Einnahmequelle, weshalb der Satz seit 2014 bei 5,0 % liegt und eine Senkung unwahrscheinlich ist.

Kann ich in Bremen Grunderwerbsteuer sparen?

Ja, durch die separate Ausweisung von Inventar (Einbauküche, Möbel) im Kaufvertrag. Auf Inventar fällt keine Grunderwerbsteuer an. Die Wertangaben müssen realistisch sein.

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